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Es gibt so viel Literatur und so viel Lyrik, die mir durch Witz, Spaß Spannung oder Sentenz ans Herz gewachsen ist. Damit ich nicht der einzige bin, der diese Freude erfährt, schreibe ich euch mal ein paar meiner Lieblingszitate raus.

 

Literatur:

 

  1. Die Bibel, ja ihr habt richtig gehört. Auch in diesem scheinbar objektiven und verwirrenden Stück überholter Literatur gibt es Erwähnenswertes. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Ama, der mir diese Zitate durch seine Kindergarten-Erzählerstimme unvergesslich machte.

 

 

2 Makkabäer, 7 Das Martyrium der Sieben Brüder und ihrer Mutter

 

„Ein andermal geschah es, dass man sieben Brüder mit ihrer Mutter festnahm. Der König wollte sie zwingen, entgegen dem göttlichen Gesetz Schweinefleisch zu essen, und ließ sie darum mit Geißeln und Riemen peitschen. Einer von ihnen ergriff für die andern das Wort und sagte: „Was willst du uns fragen oder von uns wissen? Eher sterben wir, als dass wir die Gesetze unserer Väter übertreten.“ Da wurde der König zornig und befahl, Pfannen und Kessel heiß zu machen. Kaum waren sie heiß geworden, ließ er ihrem Sprecher die Zunge abschneiden, ihm nach Skythenart die Kopfhaut abziehen und Nase, Ohren, Hände und Füße stückweise abhacken. Dabei mussten die anderen Brüder und die Mutter zuschauen. Den grässlich Verstümmelten, der noch atmete, ließ er ans Feuer bringen und in der Pfanne braten.“

 

Offenbarung 9,1-5 Die fünfte Posaune

„Der fünfte Engel blies seine Posaune. Da sah ich einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war; ihm wurde der Schlüssel zu dem Schacht gegeben, der in den Abgrund führt. Und er öffnete den Schacht des Abgrunds. Da stieg Rauch aus dem Schacht auf, wie aus einem großen Ofen, und Sonne und Luft wurden verfinstert durch den Rauch aus dem Schacht.

Aus dem Rauch kamen Heuschrecken über die Erde und ihnen wurde Kraft gegeben, wie sie Skorpione auf der Erde haben. Es wurde ihnen gesagt, sie sollten dem Gras auf der Erde, den grünen Pflanzen und den Bäumen keinen Schaden zufügen, sondern nur den Menschen, die das Siegel Gottes nicht auf der Stirn haben. Es wurde ihnen befohlen, die Menschen nicht zu töten, sondern nur zu quälen, fünf Monate lang. Und der Schmerz, den sie zufügen, ist so stark, wie wenn ein Skorpion einen Menschen sticht.“

 

Offenbarung 9,13-15 Die sechste Posaune

„Der sechste Engel blies seine Posaune: Da hörte ich eine Stimme, die von den vier Hörnern des goldenen Altars her kam, der vor Gott steht. Die Stimme sagte zu dem sechsten Engel, der die Posaune hält: „Binde die vier Engel los, die am großen Strom, am Eufrat, gefesselt sind.“ Da wurden die vier Engel losgebunden, die auf Jahr und Monat, auf Tag und Stunde bereitstanden, um ein Drittel der Menschheit zu töten.“

 

 

  1. “Dämon” von Matthew B. J. Delaney ist eins der wenigen Bücher, die ich wirklich zu hoher Kunst zähle. Ich kenne kein anderes Buch, dass so dermaßen interessant, fesselnd und vor Allem beängstigend ist. Man sieht die Dunkelheit plötzlich wieder mit anderen Augen und was noch besser ist, man sieht Augen, tiefgelbe Augen, überall!

„Draußen herrschte Stille. Dann krachte ein schwerer Gegenstand gegen die Tür. Das Metall kreischte und wölbte sich nach innen, doch der Balken hielt. Ein Augenblick verging, dann folgte ein zweiter Schlag. Diesmal erzitterte die Tür noch heftiger und drohte aus den Angeln zu brechen. Ein dritter Schlag. Staub rieselte von der Decke auf Reggie. Die Luft wurde stickig vor Staub, und Reggie hielt die Hand vor den Mund, als könne er den Dreck zwischen den Fingern filtern.
Draußen hämmerte irgendetwas wütend gegen die Tür in dem Versuch, sich Zutritt zu verschaffen.
"Gott im Himmel, hilf mir", flüsterte Reggie panikerfüllt. "Bitte, hilf …"
Er zog den Abzug der 38er Special durch, und die Kugeln prallten als Funken sprühende Querschläger von der Metalltür des Mausoleums ab.
Das Hämmern draußen hielt an. Der obere Teil einer Türhälfte bog sich plötzlich mit metallischem Kreischen nach innen. Helles Mondlicht strömte ins Innere und bildete einen Fleck auf dem Boden. Das Licht erlosch unvermittelt, als eine Gestalt den Kopf durch die Öffnung steckte. Reggie wimmerte leise, als er in die gelben Augen starrte.
Das Maul der Kreatur war zu einem triumphierenden Grinsen verzerrt.
Reggie hatte noch eine Kugel in der Trommel. Er setzte die Mündung der 38er an seine Schläfe und spürte das kalte Metall auf der Haut.
Dann riss er den Abzug durch.“

 

 

 

Lyrik:

Mir wuchs schon als kleines Kind das Gedicht „Verkehrte Welt“ ans Herz, das mir mein Vater des Öfteren vortrug. An diesem Umstand hat sich bis heute nichts geändert.

 

Verkehrte Welt (Autor unbekannt)

Dunkel war's der Mond schien helle,
Schneebedeckt die grüne Flur,
Als ein Wagen blitzesschnelle
Langsam um die Ecke fuhr,

Drinnen saßen stehend Leute,
Schweigend ins Gespräch vertieft,
Als ein totgeschoss'ner Hase
Auf der Wiese Schlittschuh lief,

Und der Wagen fuhr im Trabe
Rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
Grade eine Turmuhr auf.

Ringsumher herrscht tiefes Schweigen
Und mit fürchterlichem Krach
Spielen in des Grases Zweigen
Zwei Kamele lautlos Schach.

Und auf einer roten Banke,
Die blau angestrichen war,
Saß ein blondgelockter Jüngling
Mit kohlrabenschwarzem Haar,

Neben ihm 'ne alte Schachtel,
Zählte kaum erst sechzehn Jahr',
Und sie aß ein Butterbrot,
Das mit Schmalz bestrichen war,

Droben auf dem Apfelbaume,
Der sehr süße Birnen trug,
Hing des Frühlings letzte Pflaume
Und an Nüssen noch genug.

Von der regennassen Straße
Wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
Mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände in den Taschen
Hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
Wie nach Veilchen roch die Kuh.

Und zwei Fische liefen munter
Durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
Und der graue Tag erschien.

Und das alles dichtet Goethe
Als er in der Morgenröte
Liegend auf dem Nachttopf saß
Und dabei die Zeitung las.

 

 

Natürlich bin ich auch ein großer Bewunderer von Goethe, speziell von „Faust“, aber ich denke, jeder kennt genügend Zitate aus diesem Werk, also werde ich euch nicht mit bereits Bekanntem langweilen.




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