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LAN

Vom 04.01.07 auf den 05.01.07 war es mal wieder soweit: LAN im Appelhülsener Pfarrheim, meine erste seit einem halben Jahr, nachdem ich die letzte aufgrund eines scheinbar endlosen Hausarrestes ausfallen lassen musste. Hier habe ich noch einmal einen kurzen Überblick über den Ablauf niedergeschrieben: Gegen 15 Uhr trafen mein Freund Philipp „aka DaWemmsa“ (musste mal sein xD) und ich ein und sicherten uns unsere Plätze. Kurz darauf wurde ich von Hauptkommissar Klaus Hensmann auf frischer Tat ertappt, als er mich, wie er glaubte, beim Begutachten unanständiger Bilder erwischte, wobei es sich lediglich um einen Track eines Bike-Flashgames namens Trial Bike handelte. Bei seinen schier unzähligen weiteren Besuchen im Verlauf des Abends stand ich folglich unter besonders scharfer Beobachtung. Gegen 19 Uhr, als alles Essbare in unseren Vorräten für die Nacht, die Pizzen ausgenommen, schon gut verdaut war, machten wir uns dann auf um unser Abendmahl einzunehmen: Spiegeleier ohne Ende! Anschließend, so gegen 21 Uhr, ist es mir ungewollt gelungen, den Desktop eines gewissen Philipp Ballaschk grundzureinigen und ihn von sämtlichen Verknüpfungen und Dateien zu befreien. Gegen 1 ging dann der erste von uns: Thomas Westerschulte war sich zu fein für Isomatte und Schlafsack und kehrte erst um kurz nach 11 wieder zurück. Kurz darauf legte sich auch Roman Maier schlafen, der nicht einmal mehr mit „Brittas Brüsten“ zu wecken war, da er sich in einer starken Tiefschlafphase befand, in der sein Körper im Schlaf in besonders kreativen Figuren die einzelnen Körperteile von sich streckte. Ihm folgten andere. Gegen halb 5 entschloss ich mich, dem Gezocke zu entsagen und zu schlafen, womit ich sonst den heutigen Tag verbracht hätte. In dem eigens dafür abgetrennten zweiten Raum fanden es René Hensmann, dessen gemachtes Lager aus Isomatten ich belegt hatte, und Philipp Ballaschk besonders komisch mich durch ihre Reden wachzuhalten, im Hintergrund war laut das schwere und tiefe Atmen des schlafenden Romans zu vernehmen. Als endlich Ruhe eingekehrt war, so gegen 5, fühlte sich Herr Feldmann durch das plötzliche Ausbleiben des Lärms belästigt und sah sich in der Pflicht, die Stimmung mit ein wenig Billy Talent zu heben, was kläglich scheiterte. Schließlich gelang es mir bei gehobener Lautstärke einzuschlafen und den miserabelsten Schlaf meines bisherigen Lebens zu führen. Um kurz vor 10 riss mich mein Gast dann unsanft aus dem Schlaf, um mir zu sagen, dass mein Vater uns bald abholen wollte, welcher noch ungefähr bis kurz nach 11 auf sich warten ließ. Die Zeit bis zu seiner Ankunft verbrachte ich dann damit, meiner Worms-CD hinterherzujagen, meine verschollen geglaubte Gabel wieder aufzuspüren und das Pfarrheim zu wischen, während Otto mit einer Wasserflasche ein Bild von der Wand schoss, dessen Deckglas sich augenblicklich in seine Einzelteile zerlegte. Insgesamt kann man sagen: ganz geil, ganz lustig, aber auch etwas gammlig und ich habe jetzt das Bedürfnis wild herumzuhüpfen.
5.1.07 17:21
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


britta (6.1.07 01:03)
hier sei vielleicht anzuhängen,dass "brittas brüste" nur ein lied ist und nicht jegliche perverse fotos von meinen brüsten

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